Was kostet eine Website? Ehrliche Zahlen für 2026
Kurzfassung: Eine professionell gebaute Business-Website kostet 2026 je nach Umfang etwa 1.300 bis 8.500 Euro einmalig, dazu kommen laufende Kosten zwischen 10 und 180 Euro im Monat. Die meisten Preisseiten im Netz antworten auf diese Frage mit „es kommt darauf an“. Stimmt schon — aber es lässt sich trotzdem beziffern. Wir legen unten unsere komplette eigene Preisliste offen und stellen sie neben die Marktspannen aus Deutschland und Irland.
Was kostet eine Website 2026? Die kurze Antwort
Eine einfache Website kostet bei einer Agentur ab etwa 1.300 Euro, eine vollständige Business-Website ab etwa 4.000 Euro, eine individuelle Web-Anwendung ab 8.500 Euro. Damit das keine Behauptung bleibt, legen wir unsere eigene Preisliste offen (alle Preise zzgl. MwSt.):
| Leistung | Preis | Das Wichtigste daran |
|---|---|---|
| Einfache Website (bis 5 Seiten) | ab 1.300 € einmalig | Mobile-First-Design, CMS zum Selbst-Bearbeiten, SEO-Grundeinrichtung, DSGVO-fertige Rechtstexte, Kontakt- und Anfrageformulare |
| Business-Website (bis 15 Seiten) | ab 4.000 € einmalig | Individuelles Design statt Template, professionelle Texte für die Kernseiten inklusive, Integrationen (Buchung, Newsletter, CRM), zweisprachiger Aufbau EN/DE möglich |
| Web-Anwendung | ab 8.500 € einmalig | Portale, Buchungssysteme, interne Tools — komplette Plattformen ab 18.000 € |
| E-Commerce-Erweiterung | +2.000–4.000 € | Produktkatalog, Warenkorb und Checkout, Zahlungs- und EU-MwSt.-Setup |
| Managed Hosting | 59–179 € pro Monat | EU-Server, Updates, tägliche Backups, SSL, Monitoring — je nach Pflegeumfang |
Jede Stufe mit vollständiger Leistungsliste steht auf unserer Preisseite — die Preise dort sind fest, veröffentlicht und gelten, bevor Sie mit irgendjemandem telefonieren müssen.
Was verlangen Agenturen, Freelancer und Baukästen im Vergleich?
Deutsche Agenturen verlangen für eine solide Unternehmens-Website typischerweise 1.500 bis 3.000 Euro, irische Agenturen 2.500 bis 6.500 Euro, Freelancer 800 bis 3.000 Euro; Baukästen kosten 10 bis 40 Euro im Monat — plus 30 bis 50 Stunden Eigenarbeit. Die Spannen stammen aus aktuellen Branchenübersichten und veröffentlichten Preisratgebern (Stand 2026). Im Überblick:
| Anbieter | Typische Kosten | Was Sie dafür bekommen |
|---|---|---|
| Website-Baukasten (Wix, Jimdo u. a.) | 10–40 € pro Monat | Technik zum Selberbauen; laut Branchenübersichten (2026) kommen 30 bis 50 Stunden Eigenarbeit dazu. Und die Seite gehört Ihnen nicht: Endet das Abo, endet die Website |
| Freelancer | 800–3.000 € einmalig | Große Spannbreite bei Qualität und Verfügbarkeit; wer die Seite später pflegt, bleibt oft ungeklärt |
| Deutsche Agentur (KMU & Handwerk) | 1.500–3.000 € einmalig | Solide Unternehmens-Website laut aktuellen Branchenübersichten (2026); Texte und laufende Pflege sind häufig nicht im Preis |
| Irische Agentur | 2.500–6.500 € einmalig | Typische Website für kleine Unternehmen laut veröffentlichten Preisübersichten irischer Agenturen (2026) |
| ANET Studios | ab 1.300 € / ab 4.000 € | Veröffentlichte Festpreise, Texte in der Business-Stufe inklusive, der Code gehört zu 100 % Ihnen |
Wichtig bei allen Marktzahlen: Das sind Spannen aus veröffentlichten Übersichten, keine Angebote. Jede seriöse Agentur nennt Ihnen nach einem kurzen Gespräch einen Festpreis für Ihr konkretes Projekt — wer stattdessen dauerhaft bei „Preis auf Anfrage“ bleibt, hat dafür meist einen Grund.
Brauchen Sie überhaupt eine Agentur, oder reicht ein Baukasten für Ihren Betrieb? Das rechnen wir in unserem Ratgeber Baukasten oder Agentur? offen durch — inklusive der Fälle, in denen der Baukasten die richtige Wahl ist.
Was ist im Preis enthalten — und was kostet extra?
Im Einmalpreis einer Agentur stecken üblicherweise Design, Umsetzung und technische Grundeinrichtung. Texte, Fotos und laufende Pflege kosten dagegen oft extra — genau dort entsteht die Lücke zwischen Angebot und Endrechnung. Fragen Sie jede Agentur konkret nach dieser Liste:
Üblicherweise im Einmalpreis enthalten
- Design und Umsetzung aller vereinbarten Seiten, mobil optimiert
- Kontaktformulare und Basis-Funktionen
- Technische SEO-Grundeinrichtung: Sitemap, Meta-Tags, saubere Seitenstruktur
- SSL-Verschlüsselung — die sollte 2026 nirgendwo mehr extra kosten
- Einrichtung von Domain und Hosting (der laufende Betrieb kommt dann monatlich dazu)
Was häufig extra kostet
- Professionelle Texte: laut Branchenübersichten (2026) je nach Umfang 500 bis 1.500 Euro zusätzlich, wenn sie nicht im Paket stecken — bei unserer Business-Stufe sind die Texte für die Kernseiten inklusive
- Professionelle Fotos: Stockbilder sind meist drin, ein Fotograf in Ihrem Betrieb ist es nicht
- Laufende Wartung und Updates: je nach Anbieter 20 bis 180 Euro im Monat
- Rechtssichere Seiten: Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner sind für Geschäftsseiten Pflicht — manche Angebote liefern nur Platzhaltertexte, die Sie selbst füllen müssen
- Spätere Änderungen: Stundensätze für Anpassungen nach dem Livegang vorher schriftlich klären
Die ehrliche Vergleichsgröße ist deshalb nie der Preis auf der ersten Angebotsseite, sondern die Summe aus Einmalpreis, fehlenden Posten und zwei, drei Jahren Betrieb.
Welche Sonderfälle machen eine Website teurer?
Online-Shop, Terminbuchung, Mehrsprachigkeit und besondere rechtliche Anforderungen sind die häufigsten Preistreiber. Keiner davon ist ein Grund zur Panik — aber jeder gehört vor dem Angebot auf den Tisch:
- Online-Terminbuchung: Kunden buchen selbst, statt anzurufen. Als Integration eines Buchungstools gut machbar — bei uns ist sie in der Business-Stufe enthalten; anderswo wird sie gern als Zusatzmodul berechnet.
- Online-Shop: Produktkatalog, Warenkorb, Bezahlung und EU-MwSt.-Abwicklung sind echter Mehraufwand. Bei uns kostet die E-Commerce-Erweiterung 2.000 bis 4.000 Euro zusätzlich — deutlich billigere Shop-Angebote sparen diese Punkte meist irgendwo ein.
- Mehrsprachigkeit: Eine zweite Sprache heißt: alle Texte doppelt, plus saubere technische Umsetzung (hreflang), damit Google die richtige Version anzeigt. Ein zweisprachiger Aufbau EN/DE ist bei unserer Business-Stufe möglich — diese Seite hier ist selbst ein Beispiel dafür.
- Notdienst-Betriebe: Wer nachts um zwei mit einem Wasserschaden sucht, ruft die erste Nummer an, die auf dem Handy sofort lädt und antippbar ist. Das kostet nicht unbedingt mehr — es muss nur von Anfang an so gebaut sein: Ladezeit, Click-to-Call, Notdienst-Nummer ganz oben.
- DSGVO und Impressumspflicht: Impressum, Datenschutzerklärung und ein korrektes Cookie-Banner sind für Geschäftsseiten Pflicht, kein Extra. Planen Sie sie von Anfang an ein — bei uns sind DSGVO-fertige Rechtstexte in jeder Stufe enthalten.
Was kostet eine Website laufend im Monat?
Realistisch sind 10 bis 180 Euro im Monat, je nachdem, wie viel davon Sie selbst übernehmen. Die Posten im Einzelnen:
- Domain: etwa 10 bis 20 Euro im Jahr — der kleinste Posten.
- Hosting: einfaches Webhosting gibt es ab wenigen Euro im Monat, dann sind Updates, Backups und Sicherheit aber Ihr Job. Managed Hosting nimmt Ihnen das ab — bei uns 59 bis 179 Euro im Monat je nach Pflegeumfang, inklusive täglicher Backups, SSL und Monitoring.
- Wartung und Änderungen: Software veraltet, Inhalte auch. Ohne Pflege wird eine Website mit den Jahren langsamer, unsicherer und inhaltlich falsch. Dieser Posten kostet entweder Ihre Zeit oder Geld — nur „gar nichts“ ist keine ehrliche Option.
- Baukasten-Abo: 10 bis 40 Euro im Monat, solange die Seite existieren soll. Endet das Abo, endet die Website — mitnehmen können Sie sie nicht.
Laufende Kosten sind eine Versicherung: Ihr wichtigster Vertriebskanal bleibt erreichbar, schnell und sicher.
Häufige Fragen zu Website-Kosten
Warum sind Agentur-Websites so teuer?
Weil Sie Arbeitszeit kaufen: Konzept, Design, Texte, Umsetzung, Tests und rechtssaubere Einrichtung. Bei uns stecken je nach Stufe zwei bis sechs Wochen Projektlaufzeit hinter einer Website. Die bessere Frage als „Was kostet sie?“ ist ohnehin „Was bringt sie ein?“ — eine Website, die pro Quartal auch nur einen einzigen vierstelligen Auftrag holt, hat sich im ersten Jahr bezahlt gemacht.
Kann ich später den Anbieter wechseln?
Beim Baukasten praktisch nicht — die Seite lässt sich nicht mitnehmen. Bei Agenturen kommt es auf den Vertrag an: Fragen Sie vor der Unterschrift, wem Code und Inhalte gehören und was ein Umzug kostet. Bei uns gehört Ihnen der Code zu 100 Prozent, inklusive kostenloser Übergabe, falls Sie gehen möchten. Sie bleiben frei.
Was kostet eine Website monatlich?
Als Faustwert: Domain und einfaches Hosting ab rund 10 Euro im Monat, Managed Hosting mit Pflege 59 bis 179 Euro (unsere veröffentlichten Preise), Baukasten-Abos 10 bis 40 Euro. Soll die Website aktiv neue Kunden über Google und KI-Suche gewinnen, kommt Suchmaschinenoptimierung dazu — bei uns ab 800 Euro im Monat.
Ihr Preis steht schon in der Liste
Jede Stufe, jede enthaltene Leistung, jeder Euro — fest, veröffentlicht und zzgl. MwSt. Kein „Preis auf Anfrage“, kein Verkaufsgespräch. Sie schauen unverbindlich und entscheiden in Ruhe.
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